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Samstag -->    Heute folgende Trainingszeiten:      10:00-12:00 Uhr:  Freies Training     15:00 Uhr:  Kampftraining ab 8. Kup (gelb) [Vasilious]     17:00 Uhr: Taekwondo 35+ (Anfänger und Wiedereinsteiger) [Frank]      [Weitere Trainingszeiten]      Möglichkeit des freien Trainings bitte mit der 'Körperwerkstatt' abstimmen.      An Feiertagen findet generell kein Training statt.

Sparring (Abgesprochener Kampf / Yaksok Taeryon)


Allgemeines

Die letzte Vorübung zum Freikampf (Chayu-Taeryon) ist das Sparring, auch abge­spro­chener Kampf (Yaksok Taeryon) genannt. Man spricht hier von einem abgespro­chenen Kampf, weil Art des Angriffs und der Verteidigung vorher festgelegt wurden.  

Der abgesprochene Kampf dient dazu, die erlernten Grundtechniken in Angriff und Verteidigung zielgenau und variationsreich, aber ohne Kontakt am und mit dem Part­ner zu üben. Die in Grundübungen und im Formenlauf erlernten Angriffs- und Vertei­di­gungstechniken können so zur Überprüfung der eigenen Geschicklichkeit und der kor­rekten Ausführung der Techniken am lebenden Objekt angewandt werden. Da die je­wei­ligen Zielpunkte vitale Punkte des menschlichen Körpers sind, verlangt die Aus­füh­rung vom Übenden besondere Aufmerksamkeit, ein gutes Zielvermögen und ein aus­ge­prägtes Gefühl für die jeweilige Stellung.

Geschult werden soll bei den Übungen des abgesprochenen Kampfes außerdem ein gutes Reaktionsvermögen, Schnelligkeit, Konzentration, das Erkennen der richtigen Distanz zum Partner, der richtige Atemrhythmus und die korrekte Aus­führung und die Zielgenauigkeit der Grundtechniken.

Während der Sparring-Übungen muß der Anfänger häufig die Erfahrung machen, dass seine Ab­wehr noch unzureichend ist und in einer realen Kampfsituation nicht standhalten würde. Durch regelmäßges Praktizieren des koordinierten Ab­wehr- und Angriffsverhaltens entwickeln sie  aber recht schnell einen geschulten Instinkt, der für die erfolgreiche Bewältigung der Übungen sehr wichtig ist.

Mit steigender Graduierung wird der Trai­nie­rende den abgesprochenen Kampf dann kraftvoller, zielgenauer, schneller und mit einer Vielzahl an Technikvaria­tio­nen ausführen können.

Während die Schülergrade angehalten sind, sich an das Programm der vor­gegebenen Technikkombinationen zu halten, ist es bei den Dangraden er­laubt zu improvisieren und auch erwünscht, sich eigene Kombinationen zu ersinnen. Dabei kommt es weniger darauf an, möglichst viele und/oder spek­takuläre Techniken hintereinander auszuführen, sondern die Kombi­na­tionen müssen logisch und in sich schlüssig sein.


Man unterscheidet:- Ein-Schritt-Sparring (Hanbon Gyorugi/Ilbo Taeryon)

- Zwei-Schritt-Sparring (Dubon Gyorugi/Ibo Taeryon)

- Drei-Schritt-Sparring (Sebon Gyorugi/Sambo Taeryon)
- Fußkampf (Chokki Taeryon)




Der Ein-Schritt-Sparring (Hanbon Gyorugi/Ilbo Taeryon)


Der Ein-Schritt-Sparring ist beim Ilyo Do die am häufigsten trainierte Vari­ante des abgespochenen Kampfes. In der Regel werden diese Übungen in Gruppen von zwei Personen durchgeführt, die jeweils im Wechsel die Funk­tion des Angreifers und die des Verteidigers übernehmen.

Beim Ein-Schritt-Sparring ist die Ausgangsstellung der Übenden immer Gibon-junbi, als Angriff erfolgt immer ein Fauststoß mit der rechten Hand aus vorgehend rechts Ap-gubi, der in der Regel auf den Solarplexus des Verteidigers zielt.


Der angreifende Trainingspartner nimmt zuerst die Stellung Gibon-junbi ein und bekundet seine Angriffsbereitschaft mit einem lauten Kihap. Daraufhin richtet sich der verteidigende Trainingspartner nach der Stellung des An­grei­fers aus, d.h. er stellt sein rechtes Bein genau gegenüber des linken Beines des Angreifers, nimmt ebenfalls Gibon-junbi ein und bestätigt mit einen Kihap seine Verteidigungsbereitschaft. Der Abstand zwischen den Übenden sollte die Länge eines ausgestreckten Armes weder unter -, noch überschreiten.



Der Angreifer geht nun einen Schritt mit dem rechten Bein vor, nimmt die Stellung Ap-gubi (Vorwärtsbeugestellung/lange Stellung) ein und führt gleich­zeitig mit dem rechten Arm einen Fauststoß in Richtung des Solar­plexus des Verteidigers aus. Der Verteidiger blockt den Angriff mit einer festgelegten Verteidigungtechnik und führt eine Kontertechnik aus dem festgelegten Repertoire aus.

Anschließend sollte er die Kampfstellung (Dwit-gubi und Pakkat-palmok-momdong-goduro-makki) einnehmen.

 





Mögliche Technikkombinationen beim Hanbon Gyorugi

Nachfolgend einige Beispiele der beim Ilyo Do bis zum 1. Kup gängigen Hanbon Gyorugi Kombinationen. Be- schrieben werden die Aktionen des Verteidigers, die er nach erfolgtem Angriff des Trainingspartners ausführt. Angegeben wird auch zu welcher Prüfung die jeweilige Technikkombination erstmals gezeigt werden muß.

Verteidigungsstellung Verteidigungstechnik Kontertechnik Prüfung
 
Rechts zurück  Ap gubi




















Links zurück Kima sogi
links Pakkat palmok mom-dong an makki



















rechts Pakkat palmok momdong an makki
die linke Hand umfasst die rechte Faust, mit dem linken Fuß vorgleiten und mit dem rechten Arm Palkup momdong dolyo chiki zu den kurzen Rippen


rechte Hand fasst das rechte Handge-lenk des Angreifers, linken Fuß zurück-ziehen Ap sogi und mit dem rechten Bein Naeryo chagi über den gehalte- nen Arm ausführen


mit dem rechten Fuß nach links über-setzen Goa sogi in Kima sogi, dann erst rechts, dann links Jumok mom- dong jirugi zur rechten Niere, dann mit dem rechten Bein Yop chagi zur rech-ten Kniekehle des Angreifers


linke Hand fasst das rechte Handgelenk des Angreifers, leichten Zug ausüben und mit der rechten Hand Hansonnal pakkat mok chiki zur rechten Halsseite des Angreifers


linke Hand umfasst rechte Faust, rechts Palkup momdong yop chiki zum So-larplexus des Angreifers, anschließend mit demselben Arm Dung jumok olgul yop chiki zum Gesicht des Angreifers


linken Fuß heranziehen Moa sogi, linke Hand umfasst rechte Faust, anschließ-end mit dem rechten Arm Palkup olgul naeryo chiki zur rechten Schlüssel-beingrube des Angreifers
   


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Update:   07.10.09

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